
RKW NETZWERK
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Branchenübergreifende Zusammenarbeit mit Kreativen stärkt nicht nur die Innovationskraft, sondern auch die Fähigkeit, Krisen zu meistern und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.
Innovation ist der entscheidende Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Neue (und gute) Ideen sind heute mehr denn je entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg und Widerstandsfähigkeit. Aber die besten Ideen entstehen selten in isolierten Forschungsabteilungen. Wer wirklich Neues schaffen will, muss alte Denkmuster durchbrechen, Bestehendes hinterfragen und die Perspektive wechseln. Genau hier setzt der Ansatz Cross-Innovation an – also die übergreifende Zusammenarbeit zwischen Kreativwirtschaft und anderen Branchen.
In Cross-Innovation-Prozessen treffen Menschen mit maximal unterschiedlichen Hintergründen aufeinander: der Geschäftsführer einer Bäckerei, eine Designerin, ein Kommunikationsprofi und eine Künstlerin zum Beispiel. Gemeinsam erarbeiten sie Lösungen für unternehmerische Herausforderungen, die allein kaum zu bewältigen wären – in einer Konstellation, die sich so nicht gefunden hätte. Hier entstehen keine klassischen Auftraggeber-Dienstleister-Beziehungen, sondern echte Co-Kreation: alle auf Augenhöhe, ohne Hierarchien, unterstützt durch Kreativmethoden wie beispielsweise des etablierten Design-Thinking. Und Kreativschaffende sind dabei wertvolle Partnerinnen und Partner: Schließlich sind das Hinterfragen von Altem und das Denken von Neuem Kern ihrer täglichen Arbeit.

Claudia Köhler ist Expertin für Vernetzung und Kommunikation bei der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (THAK).
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