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Innovation: Neuheiten entstehen vor allem regional
Immerhin knapp 40 Prozent der Gründerinnen und Gründer in Deutschland möchten mit ihrem Unternehmen eine Neuheit hervorbringen. Eine weltweite Innovation planen nur 4 Prozent. Den größten Teil machen die Gründerinnen und Gründer mit (geplanten) regionalen Neuheiten aus – ungefähr ein Fünftel gibt an, dass ihr Produkt oder ihre Dienstleistung für die Region, in der sie leben, neu ist bzw. neu sein wird.
Internationalisierung: Deutsche Gründerinnen und Gründer denken global
Obwohl sich die meisten Gründerinnen und Gründer auf bestehende Produkte und Dienstleistungen oder regionale Neuheiten konzentrieren, sind erstaunlich viele von ihnen international orientiert: 37 Prozent der Unternehmen geben an, mehr als 25 Prozent ihres Umsatzes außerhalb des eigenen Landes zu erwirtschaften bzw. erwirtschaften zu wollen. Im Vergleich mit den anderen einkommensstarken GEM-Teilnehmerländern steht Deutschland mit diesem Wert an der Spitze.
Ähnlich stark schneidet Deutschland bei der internationalen Kundenorientierung ab: 44 Prozent der Gründerinnen und Gründer geben an, Kundinnen und Kunden außerhalb von Deutschland zu haben. Im internationalen Vergleich ist das ein hoher Anteil. Noch höher liegt er lediglich in Estland und Litauen (jeweils 53 Prozent). In den USA gibt beispielsweise nur ein Drittel der Gründerinnen und Gründer an, Kundinnen und Kunden außerhalb des Landes zu haben.

GEM Länderbericht Deutschland
Weitere Analysen zum Gründungsgeschehen in Deutschland finden Sie im aktuellen GEM-Länderbericht Deutschland.

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